Ethische Richtlinien

Alle Mitglieder der SEBIM sind verpflichtet, die nachfolgenden Richtlinien selbstverantwortlich einzuhalten:

1. Schweigepflicht

Der SEBIM-Therapeut*) hat über alles, was ihm im Rahmen seiner Berufsausübung von Patienten anvertraut wird, Verschwiegenheit zu bewahren. Er informiert Patienten über Auskunfts-Anfragen von Versicherungen, Behörden etc. und holt ihr grundsätzliches Einverständnis ein.

2. Zusammenarbeit

Der SEBIM-Therapeut ist bereit, mit Ärzten, Zahnärzten und andern Therapeuten zusammenzuarbeiten. Er gibt dabei keine Daten ohne Einwilligung des Patienten weiter. (vgl. Pkt. 1)

3. Fachkompetenz

Der SEBIM-Therapeut ist verpflichtet, gründlich und gewissenhaft zu testen und zu behandeln. Er wendet dabei nur Methoden an, für die er ausreichend qualifiziert ist. Er führt eine Patienten-Dokumentation. Bei Verdacht auf eine ernste klinische Erkrankung hat der SEBIM-Therapeut seinen Patienten eine ärztliche Abklärung zu empfehlen, sofern er nicht selber Arzt ist.
4. Orientierung des Patienten

Der SEBIM-Therapeut gibt dem Patienten alle gewünschten fachlichen und administrativen Auskünfte in geeigneter Form. Er orientiert ihn über Testergebnisse und Behandlungsablauf. Er weist auf allfällige Folgen der Behandlung hin. Er orientiert vor Behandlungsbeginn über die Kosten.
5. Schutz des Patienten

Der SEBIM-Therapeut hat sein ganzes therapeutisches Handeln am Wohle des Patienten auszurichten. Er tut alles in seiner Macht Stehende, um körperlichen oder seelischen Schaden für den Patienten zu vermeiden. Insbesondere sind alle sexuellen Kontakte – auch verbaler Art – mit Patienten strikte untersagt.
6. Beschwerdemöglichkeit

Beschwerden wegen des Verstosses gegen die ethischen Richtlinien sind an den Vorstand der SEBIM zu richten. Bei Gutheissung sind folgende Sanktionen möglich: Ermahnung, Verweis oder Ausschluss aus dem Verband.
*) Aus stilistischen Gründen sind in diesem Text nur die männlichen Formen verwendet worden. Selbstverständlich sind immer Frauen und Männer gemeint!